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Julius Herburger - „Natur zum Bild umformen“

Sonntag, 22. Juli 2018, bis Sonntag, 11. November 2018

 

Das Kunstmuseum Hohenkarpfen präsentiert in der Sommerausstellung Julius Herburger - „Natur zum Bild umformen“ Landschaftskunst des oberschwäbischen Malers und Grafikers Julius Herburger (Ravensburg, 1900 – 1973). Er zählt zu den bedeutendsten Malern des 20. Jahrhunderts in Oberschwaben.

 

Julius Herburger studierte von 1919 bis 1927 an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Heinrich Altherr und Christian Landenberger. Sein Frühwerk weist spannende Verbindungen mit führenden Vertretern der europäischen Avantgarde der 1920er Jahre auf. Mit Willi Baumeister unternahm er 1926 eine Studienreise nach Paris, wo er Fernand Léger, Le Corbusier und Piet Mondrian begegnete und sich mit der Pittura Metafisica und deren Vertretern, wie Giorgio de Chirico, Carlo Carrà und Giorgio Morandi auseinandersetzte. Neben Jakob Bräckle zählte Herburger zu den interessanten jungen Malern aus Oberschwaben, die bereits früh künstlerische Anerkennung erfuhren.

 

1928 wurde Herburger Mitglied der Stuttgarter Secession und des Kunstvereins. Als jüngstes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes wurden seine Bilder in Berlin, Essen, München, Stuttgart und Wien ausgestellt, erstmals 1930. Im selben Jahr erhielt er einen der vier Staatspreise der Stadt Stuttgart. 1937 wurde seine Bodensee-Landschaft „Meersburg“ von den Nazis aus dem Ulmer Museum entfernt. Gleichwohl zählte Herburger damals zu den am meisten beachteten Künstlern in der Region. Die Sezession Oberschwaben-Bodensee wurde 1946 von ihm mitbegründet. 1952 wurde er Jurymitglied der Stuttgarter Sezession und Vorstandsmitglied des Kunstvereins Oberschwaben.

 

Julius Herburgers Werk entwickelte sich von der Neuen Sachlichkeit hin zum Expressiven Realismus und umfasst neben Porträts, Stillleben und Karikaturen zahlreiche Landschaften, insbesondere vom Bodensee und aus Oberschwaben. 1950 reflektiert Herburger: „Für mich heißt malen: nicht erfinden, sondern finden und mich in das Gefundene hineinsehen. Ein Stück Natur zum Bild umformen – aber ohne Gewalt und Spekulation umformen; vielmehr nachschaffen unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Bildes. […]“

 

Die Ausstellung Julius Herburger: „Natur zum Bild umformen“ ist die erste seit 1980, die sich gezielt Herburgers Landschaftsmalerei widmet und ihre Entwicklung über mehrere Jahrzehnte verfolgt.

 


 
Öffnungszeiten:
Von Palmsonntag bis zum Wochenende vor Martini

Mi. bis So. und an Feiertagen von 13.30-18.30 Uhr

Achtung: Winterpause

ab dem 12. November 2018

 

Saison im Jahr 2018:

25. März bis 11. November




Nächste Veranstaltung

Mittwoch, 25. April 2018, 17 Uhr, Kunstmuseum Hohenkarpfen

Kunsthistorische Führung durch die aktuelle Ausstellung mit Kustos Mark R. Hesslinger M.A.




Blaue Stunde

Freitag, 4. Mai 2018, 17 Uhr, Schloss Langenstein im Hegau

(Treffpunkt um 16.30 Uhr im Schlosshof)

Kustos Mark R. Hesslinger M.A. spricht über Albert Weisgerbers künstlerische Position in der Klassischen Moderne

Nur für Mitglieder; Anmeldung im Museum bis zum 22. April 2018

 




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